Die Kirchengemeinden Reichelsheim und Heuchelheim rufen zu Spenden für Ostafrika auf. Dazu haben die beiden Gemeinden ein Spendenkonto eingerichtet, auf dem sie bis zu den Sommerferien gern 10.000 Euro sammeln würden, das Geld wird über die Diakonie-Nothilfe für Projekte in Südsudan, Somalia, Jemen und Nigeria gespendet. Von links: Pfarrerin Angela Schwalbe, Manfred Winter, Eckhard Sandrock und Ines Dauernheim. (Foto: pv)
Die Kirchengemeinden Reichelsheim und Heuchelheim rufen zu Spenden für Ostafrika auf. Dazu haben die beiden Gemeinden ein Spendenkonto eingerichtet, auf dem sie bis zu den Sommerferien gern 10.000 Euro sammeln würden, das Geld wird über die Diakonie-Nothilfe für Projekte in Südsudan, Somalia, Jemen und Nigeria gespendet. Von links: Pfarrerin Angela Schwalbe, Manfred Winter, Eckhard Sandrock und Ines Dauernheim. (Foto: pv)

Hungersnot in Ostafrika – wir helfen, helfen Sie mit

 

Reichelsheim (pm). In Ostafrika herrscht infolge des Klimawandels nach drei schlechten Regenzeiten eine verheerende Dürre. Vor allem in Somalia drohen hunderttausende Menschen zu sterben, wenn sie keine Hilfe erhalten. Auch in den Bürgerkriegsländern Südsudan und Jemen sowie in Nigeria hungern unzählige Menschen. Nach Angaben von Vereinten Nationen und Rotem Kreuz droht mehr als 20 Millionen Menschen in Afrika und im Jemen der Hungertod.

 

Die evangelischen Kirchengemeinden Heuchelheim und Reichelsheim wollen gemeinsam in den nächsten Wochen Spendengelder sammeln, die an die Diakonie Katastrophenhilfe für Nothilfe in diesen Ländern weitergeleitet werden.

 

„Wir dürfen nicht nur vor dem Fernseher zusehen, was dort in Afrika geschieht. Wir möchten unseren Beitrag leisten, damit die Not etwas gelindert werden kann“, sagt Manfred Winter, Vorsitzender des Reichelsheimer Kirchenvorstands. „Es wäre schön, wenn möglichst viele Menschen aus Reichelsheim und Heuchelheim mitmachen würden“, ergänzt die Heuchelheimer Kirchenvorstandsvorsitzende Ines Dauernheim. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Beginn der Sommerferien 10.000 Euro zusammen zu bekommen“, wird der Eckhard Sandrock vom Reichelsheimer Kirchenvorstand konkret. „Unsere Kirchengemeinden mit Dorn-Assenheim haben etwa 1.500 Gemeindeglieder. Wenn jedes knapp 7 Euro spendet, ist das Ziel schon erreicht. Bei den 3.850 Menschen, die in den drei Stadtteilen leben, reichen schon 2,60 Euro“, rechnet Pfarrerin Angela Schwalbe vor. „Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. So wird es uns zum Beispiel im Alten Testament, im Buch der Sprüche, aufgetragen. Jetzt ist die Not groß, vielen Menschen droht der Hungertod.“

 

Die beiden Kirchenvorstände rufen alle Gemeindeglieder, alle Bürgerinnen und Bürger und alle Gewerbetreibenden auf, ihren Teil dazu beizutragen, dass das Spendenziel schnell erreicht wird. Vor beiden Kirchen wird sichtbar sein, wie erfolgreich die Aktion verläuft. Alle Spender, die mindestens 100 Euro beitragen, werden veröffentlicht, wenn sie damit einverstanden sind.

 

Bei Überweisungen auf die Konten der Kirchengemeinden bitte als Verwendungszweck folgendes angeben: Kirchengemeinde Reichelsheim / Heuchelheim, „Nothilfe Ostafrika“. Kontodaten: DE68518616160400104450.