Jubiläumskonfirmation in Heuchelheim

 

„Hätten Sie damals ja gesagt, wenn sie gewusst hätten, was vor ihnen liegt?“, fragte Pfarrerin Angela Schwalbe die drei Heuchelheimer Jubiläumskonfirmanden. Hans Schmidt und Erhard Schönfelder wurden 1952 eingesegnet, Rolf Winter fünf Jahre später 1957. Schmidt und Winter haben ihr Leben in ihrem Geburtsort verbracht, in Heuchelheim gelebt, Familien gegründet. Schönfelder reiste aus Schwandorf in der Oberpfalz an, wo er seit Jahrzehnten lebt. Den Kontakt zum Dorf seiner Kindheit hat er nie aufgegeben, entsprechend groß war das „Hallo“ als er in der Kirche begrüßt wurde, wo er vor 65 Jahren zu seiner Konfirmation eingesegnet wurde. Gott sei in all den Jahren ihr Begleiter gewesen bei Höhen und Tiefen, versicherte Schwalbe. Mit der Konfirmation in den 1950er Jahren hätten sie nicht gewusst, auf was sie sich einlassen würden, ähnlich wie bei der Berufswahl oder Hochzeit. Der christliche Glaube liefere das Versprechen die Menschen niemals allein zu lassen, er sei über all die Jahre ein stiller Begleiter gewesen. Ihr Tipp: „Augen auf bei der Lebensgestaltung.“ Menschliche Augen könnten gar nicht so weit sehen, um die Zukunft zu überblicken, da sei es gut den Glauben als Begleiter für das zu haben, was vor einem liegt, was nicht vorhersehbar ist.

 

Pfarrerin Angela Schwalbe mit den Heuchelheimer Jubiläumskonfirmanden, die sich an ihre Einsegnung vor 65 und 60 Jahren erinnert haben, (v.l.) Schwalbe, Hans Schmidt, Erhard Schönfelder und Rolf Winter. (Foto: kai)
Pfarrerin Angela Schwalbe mit den Heuchelheimer Jubiläumskonfirmanden, die sich an ihre Einsegnung vor 65 und 60 Jahren erinnert haben, (v.l.) Schwalbe, Hans Schmidt, Erhard Schönfelder und Rolf Winter. (Foto: kai)