Pfarrerin Angela Schwalbe hält die Anfangsliturgie der Gottesdienste in Heuchelheim nun hinterm Altar. Beim Abendmahl ist’s möglich einen Kreis um den Altar als Tisch zu bilden
Pfarrerin Angela Schwalbe hält die Anfangsliturgie der Gottesdienste in Heuchelheim nun hinterm Altar. Beim Abendmahl ist’s möglich einen Kreis um den Altar als Tisch zu bilden

Heuchelheimer Kirche verändert sich

 

Der Altarraum der Heuchelheimer Kirche ist seit kurzem anders aufgebaut: Der Altar steht etwas mehr im Raum. Die Bibel liegt auf der dem bunten Fenster zugewandten Altarseite. Das Kreuz mit Kruzifix steht am rechten Altarrand, die beiden Altarkerzen inklusive der Kerze unseres Konfirmanden haben links ihren Platz. Wird Abendmahl gefeiert, ist es möglich einen Kreis um den Altar zu bilden, sich nach dem Mahl an den Händen zu fassen, ehe die Runde auseinander geht. Der alte gewebte Teppich wurde entfernt.

 

Den Anstoß zu diesen Veränderungen gaben Kirchenarchitekt Joachim Sykalla und sein Team, als sie kürzlich unsere Kirche inspizierten, um die anstehenden Innenrenovierungen vorzubereiten. Durch die andere Platzaufteilung wirke der Altarraum klarer, es gebe keine Blickkonkurrenz zwischen Fenster und Kruzifix. Fürs Gemeindeleben mit Abendmahl entsteht daraus ein anderes Gemeinschaftsgefühl. Geändert hat sich auch der Ort der Anfangsliturgie: Pfarrerin Angela Schwalbe und die Leser, meist die Kirchenvorsteherinnen, stehen vorm Fenster und lesen direkt aus der Bibel, die auf dem Altar liegen bleiben kann. Sie sind herzlich eingeladen diese Veränderungen im Gottesdienst mitzuerleben.                                         

                                                                               (Bild und Text: Ines Dauernheim)