Unsere Kirchen

Sankt Laurentiuskirche Reichelsheim
Sankt Laurentiuskirche Reichelsheim

 

 

 

 

 

Geschichtlich - Laurentiuskirche Reichelsheim

Die Reichelsheimer Kirche wurde im spätgotischen Baustil um das Jahr 1485 auf der Kuppe im Zentrum der sogenannten Ackerbürger-Gemeinde errichtet. Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika mit drei Jochen, Westturm, Chor und Sakristei-Anbau. Der Innenraum wurde in der Bauzeit mit verschiedenen Motiven ausgemalt. Diese Malereien wurden bei der Innenraumsanierung Mitte der 80er Jahre wieder freigelegt. Am Eingangsportal des nördlichen Seitenschiffs ist ein Weihwasserbecken. Der Kirchturm diente in den Anfangsjahren der Kirche auch als Wehrturm, er prägt das Reichelsheimer Ortsbild. Der viereckige Turm, ist in 22 Metern Höhe begehbar, ihm ist eine achteckige Spitzhaube aufgesetzt. Über die Jahrhunderte hinweg wurde die Kirche als Mehrzweckbau genutzt: Im Dachstuhl lagerte das Getreide, das als der „Zehnte" an die Nassauischen Herren ging. Geweiht wurde die Kirche dem Heiligen St. Laurentius.

 

Zur Geschichte der ev. Laurentiuskirche in Reichelsheim hat Alexander Hitz auf seiner Homepage einige informative Seiten erstellt, auf die wir an dieser Stelle gerne verweisen!

www.alexanderhitz.de/kirche.html

 

Heuchelheimer Kirche
Heuchelheimer Kirche

Geschichtlich - Die Heuchelheimer Kirche

Unsere Kirche wurde 1420 von Ritter Gilbrecht Weise von Fauerbach gestiftet. Damals war Heuchelheim eine selbständige Pfarrei, losgelöst von der ehemaligen Mutterkirche in Echzell. Bereits im Jahr 1565 wurde Heuchelheim reformiert, seither sind wir eine evangelische Gemeinde. 455 Jahre hatte das kleine Heuchelheim eigene Pfarrer, der letzte war bis 1875 Friedrich Heberer. Nachzulesen ist die Entwicklung der Heuchelheimer Gemeinde auf den äußeren Flächen der Kirchenempore.

Das besondere an unserer kleinen Kirche mit etwa 120 Sitzplätzen ist ein spätgotisches Kruzifix, das wohl aus der Entstehungszeit der Kirche stammt. Dass das Kruzifix noch erhalten ist, ist ein Zufall: 1912 wurde es ersetzt und landete auf dem Dachboten, wo es Jahrzehnte später wiedergefunden wurde und sein Wert erkannt wurde. Über die fast 600 Jahre hinweg, gab es immer mal wieder Sanierungen, erstmals 1666, weil das Gotteshaus im Dreißigjährigen Krieg als Pferdestall zweckentfremdet wurde. Beheizt wird die Kirche seit 1908, elektrisches Licht gibt's seit 1952. Der Haupteingang lag ursprünglich an der Nordseite, 1947 wurde er gen Westen verlegt. Im selben Jahr wurde die Ostempore abgerissen und die Orgel an ihren heutigen Platz versetzt. Die nächste größere Innenrenovierung ist noch vor dem Kirchenjubiläum im Jahr 2020 geplant.